Lippstadt, Hauptbahnhof

Wenn man den Lippstädter Bahnhof verlässt, dann liegt dem Besucher nördlich der Bahnstrecke die Altstadt zu Füßen. Nur wenige Meter entfernt, nachdem man die Straße überquert hat, beginnt die Fußgängerzone, in der man zunächst am Bernhardbrunnen durch den Stadtgründer Graf Bernhard begrüßt wird.
Für den Ortsunkundigen erschließt sich die gebräuchliche Bezeichnung „Hauptbahnhof“ Lippstadt nicht unbedingt, denn angesichts der Größe Lippstadts erwartet man nicht weitere Bahnhöfe. Eine Reihe kleinerer Bahnhöfe in der Kernstadt und den Stadtteilen sind seit Jahrzehnten nicht mehr präsent. Der letzte Haltepunkte auf dem Weg nach Osten ist Dedinghausen. Der letzte Bahnhof in der Kernstadt war der Nordbahnhof, der in den achtziger Jahren abgerisssen wurde.

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Hella, Standort Steinstraße / Rixbecker Straße

Hella, Ansicht von der Rixbecker Straße Richtung Norden

Der Standort östlich der Innenstadt, gut von der B55 aus einzusehen, wandelt sein Gesicht. Schon lange vor dem Aufgehen der Hella in Forvia war ein beträchtlicher Teil der Produktion ins Ausland verlegt worden, so dass der Flächenbedarf für diese Art von Nutzung hier in Lippstadt drastisch zurückging. Als Folge dieser Entwicklung hatte der Konzern über eine Neugestaltung dieser Flächen nachgedacht und einen Architektenwettbewerb durchgeführt.

Auf Seiten der Stadt wurde die Möglichkeit gesehen, im Rahmen einer Neuplanung auch zum Beispiel über eine Wohnbebauung sowie neue Wegeverbindungen Richtung Osten nachzudenken.

Auf den folgenden Bildern sieht man die West-Ansichten des Werksgeländes, die bei einem Spaziergang entlang der Steinstraße entstanden.

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Hella plant ‚Cells‘ ?

Der Automobilzulieferer Hella plante – gestützt auf die Ergebnisse eines eigens dafür angestoßenen Architektenwettbewerbes – den Bau eines neuen Hauptsitzes mit dem Namen „Cells“ an der Rixbecker Straße in Lippstadt, der ab 2024 realisiert werden sollte. Der Stadtentwicklungsausschuss beschloss 2023 einstimmig den Bebauungsplan, begleitet von umfangreichem Lob seitens der Politik.

Leider ist dieses Ideenfeuerwerk abgebrannt, offensichtlich von den Entwicklungen überholt worden. Zwischenzeitlich wurden die Gebäude östlich der Steinstraße komplett abgerissen. Neue Ideen, wie es hier weitergehen könnte, wurden nicht publiziert.

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Quartier südliche Altstadt (QSA)

A. Übersicht über das Projekt Quartier südliche Altstadt

Vereinfachte Übersicht des Bereiches zwischen der Klosterstraße und dem Bahnhof, zwischen der südlichen Umflut, beidseitig des Nicolaiwegs bzw. der Blumenstraße (Quelle: städt. Informationen)

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Cappelstraße, Ecke Marktstraße

Wieder einmal werden wir kalt erwischt, dh. es stellt sich die Frage, was war denn da mal?
Und diese Frage zu beantworten wird um so schwieriger, je schnelllebiger die Inhalte hinter den Schaufenstern wechseln, je länger auch die Inhalte für den Passanten uninteressant werden um dann zu blind-leeren Schaukästen zu verkommen.
Aus der Historie weiß man, dass der abgewalmte Giebel des Hauses an der Ecke einmal mit Lüftel-Malerei verziert war und einen Möbelladen beinhaltete. Zuletzt war hier der Fahrradladen Schulte-Hostede beheimatet, der auch im Neubau einen Platz finden wird.

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Das City Hotel

oder die ehemalige Kinderklinik Lippstadt

Das relativ unscheinbare, aber geschichtsträchtige Gebäude des ehemaligen Hotels am Lippertor war Ende des 79. Jahrhundert als neoklassizistische Villa für den Spirituosenfabrik-Erben Alexander Kisker jun.errichtet worden.
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Prachtbau mit reich gegliederter Schmuckfassade zur Frauen-, Kinder- und Säuglingsklinik um- und ausgebaut. Bevor die Kinderklinik 1967 zur Wiedenbrücker Straße umzog, diente das Gebäude eine Zeit lang auch als Schwesternwohn­heim.
Lt. Pressebericht des Patriot diente das Gebäude der Diakonie ab 1973 als Sozialzentrum für griechische
Migranten. Ich kannte seit 1980 hier nur das „City-Hotel“.

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