Die Westfälische Union Lippstadt

Das Gelände der Union grenzt unmittelbar südöstlich an die Altstadt Lippstadt an und ist seit Jahrzehnten eine Fläche, die einerseits durch ihre industrielle Nutzung stark verunreinigt worden war, dennoch andererseits für die Entwicklung der Stadt aus verkehrlicher Sicht wie zur Erweiterung baulicher Nutzungen sehr interessant war.

Die Fläche wurde mehrfach durch die Bauleitplanung der Stadt überplant, um die aktuelle gewerblich-industrielle Nutzung weiter möglich zu machen, zugleich aber die Verbindung der Konrad-Adenauer Allee zur Weißenburger Straße (Richtung Rossfeld und B55) rechtlich zu sichern. Dies sollte die Schließung der Bahnübergänge „Unionstraße“ und „Weißenburger Straße“ zum Teil kompensieren.

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Die Westfälische Union, Grunderwerb

Stadt kauft Uniongelände

Weg frei für Lückenschluss der Lippstädter Südtangente

Der Patriot 21.10.2023

Lippstadt – Auf diese Nachricht wartet Lippstadt seit Jahrzehnten. Jetzt ist der Weg frei für den Lückenschluss der Südtangente zwischen dem Konrad-Adenauer-Ring und dem Roßfeld. Der letzte beschrankte Bahnübergang in der Kernstadt, genauer gesagt der an der Weißenburger Straße, könnte damit bald Geschichte sein.

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Der Tornado an der Kleingartenanlage

Auf dem Luftbild (Quelle: Google) ist der Zustand der Landschaft vor dem Tornado zu sehen. Am südlichen Waldrand oben ist die Kleingartenanlage eingebettet in eine Lichtung des Waldes. Der gesamte Baumbestand an der südöstlichen Flanke der Anlage wurde vernichtet, ebenso wie die Baumreihen entlang der Lippe und die Abschirmung der Industrieanlagen des Werkes Thyssenkrupp Rothe Erde nach Süden hin (oben rechts im Bild). Die Schrebergärtner sind insgesamt noch mit einem „blauen Auge“ davongekommen, denn die großen Eichen im Norden fielen zum Teil nach Norden und so wurden nur relativ wenige Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.

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Der Tornado über dem Stadtwald

Auf diesen Bildern ist das Ausmaß der Schäden im Wald und an seinen Rändern zu erkennen. Auf dem Vorschaubild links ist der ehemalige Waldspielplatz zu sehen, der – lang ist es her – nördlich durch den ehemaligen Tiergarten Lippstadts flankiert war. Die weiteren Bilder zeigen den Weg zur Lippe mit seinen gerupften Pappeln, Waldwege und die südliche Kante zur Lippe. Hier haben nun die Anwohner den freien Blick auf die Niederung.

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Der Tornado am toten Arm

Der tote Arm ist eine alte Lippeschleife, die im Zuge der Renaturierungsplanung und -durchführung nicht mehr in den Strömungsverlauf der Lippe eingebunden wurde. Der tote Arm umschließt die braun-graue Weidefläche rechts im Bild. Unten sehen Sie eine der neuen „Schleifen“, die im Zuge der Umgestaltung des Flussbettes angelegt worden sind (Quelle:Google).

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Der Tornado über der Lippe

Die Lippe ist in beachtlichen Abschnitten ihrer hohen Bäume beraubt worden

Es wird sicherlich lange dauern, bis der Fluss wieder so schön eingewachsen ist, zumal die Biber sehr bemüht sind , den Baumnachwuchs für ihre Bauvorhaben zu nutzen.

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Das Tief Emmelinde und der Tornado über Lippstadt

Eine Kurzfassung der Ereignisse, abstrahiert, zitiert und zusammengesetzt aus der Berichterstattung im WEB und den Printmedien.

Donnerstag, 19.Mai: Am Spätvormittag warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor schweren Gewittern im Kreis Soest.
Es bestehe die Gefahr von heftigem Starkregen und größerem Hagel zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Zudem könnten Sturmböen oder schwere Sturmböen zwischen 80 und 100 Kilometern pro Stunde, lokal auch Orkanböen um 120 km/h auftreten.
Gegen Abend sagte der DWD am Freitag, 20. Mai eine intensive Gewitterfront für NRW voraus und rief auch für den Kreis Soest die höchste Warnstufe „violett“ aus.

Bilder zu dem Schreckensszenario sind zeitnah auf den noch folgenden Seiten zu sehen:

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Der Tornado über der westlichen Kernstadt

Der Jahnplatz, das evangelische Gymnasium und die Beckumer Straße

Freitag, 20. Mai:

Der Tornado kam von Hellinghausen, überquerte die Lippe. Er verlief durch den Stadtwald weiter nach Osten und über das Sportgelände am Jahnplatz mit seiner gerade fertiggestellten Dreifach-Sporthalle hinweg. Er drückte einen Teil der großen Glasfenster ein und riss die noch nicht angeschlossene Fotovoltaikanlage (ca. 150000 Euro Schaden) herunter.

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Der Tornado über der Friedrichschule und der Burgmühle

Der Tornado entwurzelt im Bereich der Möllerstraße, der Friedrichstraße bis hin zur Kastanienalle zahlreiche Bäume bis hin zum Kahlschlag um die Friedrichschule herum. Der hohe gemauerte Schornstein an der ehemaligen Burgmühle fällt ebenfalls. Die Reihe alter Platanen um die Schule herum sind bis auf Stümpfe heruntergebrochen, die dann später zugunsten einer neuen Bepflanzung beseitigt wurden.

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Der Tornado über Hellinghausen

Freitag, 20. Mai:

Gegen 18.00 Uhr hat der Tornado von Südwesten kommend in Lippstadt-Hellinghausen den kompletten Turmhelm der St. Clemens Kirche heruntergerissen, deren Ursprünge bis in das Jahr 777 zurückreichen. Der Turm hat nun kein Dach mehr. Das Dach des Kirchenschiffes wurde, so zeigte es sich später, durch die Kraft des Tornado angehoben, und leicht verdreht um ca. 30 cm verschoben wieder aufgesetzt. Der umliegende Wald wurde vernichtet.

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