im Jahr 2026
Lippstadt blüht auf!
das große Projekt der südlichen Innenstadt am Güterbahnhof nimmt Formen an. Die Großbaustelle entlang der Bahnlinie lässt die Konturen der südlichen Ansicht der Altstadt schon erahnen. Südlich der Bahnhofstraße ist nach dem Abriss der alten Gebäude – quasi um die Tanzschule Neitzke herum – ein großes Altenpflegezentrum, die Senioren-Residenz Burghof entstanden. Das neue Stadthaus wächst nun zügig aus dem Boden, so dass der Verlauf der neuen Bahnhofstraße zwischen der Klosterstraße, der Cappelstraße Richtung Bahnhof sich schon räumlich abzeichnet.
Sie erschließt neue Bauflächen, nicht nur für das neue Stadthaus.
Im Umfeld dieser Baumaßnahmen sind allerdings im Stadtbild an der Bahnhofstraße und der Cappelstraße einige Grundstücke und Gebäude seit Jahren eher vernachlässigt worden, so dass auch hier sich ein Wandel zu Moderne und Gesichtsverlust ankündigt.
Wenn das neue Stadthaus einmal steht, dann wird sich mit der Verlagerung der Verwaltung und der Feuerwehr auch der Bereich am Ostwall neu darstellen.
Man munkelt, das Finanzamt werde das alte Stadthaus vorübergehend nutzen, um das eigene Gebäude für die Zukunft zu ertüchtigen.
In diesem Zusammenhang wird – wieder einmal – die Frage zu stellen sein, wie die Schausteller in Zukunft ihr Gewerbe ausüben sollen, wenn hier wie auf dem Marktplatz (Thema: neues Museum) Freiflächen wegfallen bzw. reduziert werden.
2026 könnte das Jahr werden, in dem endlich auch Bewegung in den Komplex der Verlängerung der Straße über das „Uniongelände“ kommt:
Nach dem Erwerb großer Flächen dort und der Entscheidung, hier die neue Feuerwache zu bauen, könnte die langgehegte Planung der Verlängerung der ‚Südtangente‘ von der Stirper Straße über das Südertor zur Weißenburger Straße in greifbare Nähe rücken.
Straße und Feuerwache sind wichtige Eckpunkte der Planung. Eine qualifizierte Diskussion über die weiteren Entwicklungschancen dieser Flächen als Ergänzung der historischen Altstadt steht immer noch aus.
Nur zur Erinnerung: im Gespräch waren die neue Feuerwache, großflächiger Einzelhandel und (lt. Patriot vom 13.01.25 Lokales) „…ein neues Quartier mit Kultur, Dienstleistungen, Gastro, Freizeit und Unterhaltung“.
An der Cappelstraße, zwischen der Kahlenstraße und der Spielplatzstraße ist der Neubau-Komplex der Volksbank 2025 eröffnet worden. Die Baulücke in der Kahlenstraße soll noch geschlossen werden.
Die Spuren des Tornados Emmelinde in der Altstadt und andernorts sind noch deutlich wahrnehmbar. Jetzt aber, durch z.B. den Umbau der Friedrichstraße zur Fahrradstraße und die zahlreichen nachgepflanzten Bäume hier, sowie an den betroffenen Hauptstraßen, sieht die Stadt wieder deutlich grüner aus. Auch auf dem Sport- und Freizeitgelände Jahnplatz wurde nochmals nachgepflanzt .
Gut für Lippstadt: Engagierte Lippstädter*innen haben den Verein „Lippstädter Grün“ gegründet und 2025 mit breiter Unterstützung der Bevölkerung und von Unternehmen schon tatkräftig an der Wiederbegrünung gearbeitet.
Machen Sie mit!
Wenn Sie wissen wollen, warum diese Internetseite entstanden ist, schauen Sie hier: städtebaulicher Wandel in Lippstadt
